Das Freudsche Ding Österreich

Das Freudsche Ding Österreich gründete sich im Rahmen eines Knotenseminars der New Lacanian School in Wien im Mai 2026. Mitglieder des Büros, die zugleich auch die Gründungsmitglieder des DasFreudsche Ding Österreich sind, haben in diesem Seminar mittels ihrer vorgebrachten Texte, die Transformation der Initiative in eine Gruppe eingeleitet.

Zur Geschichte der österreichischen Gruppe, die bis ins Jahr 2009 zurückreicht, siehe hier*.

Das Freudsche Ding Österreich ist neben anderen Gruppen, Gesellschaften und Initiativen eine assoziierte Gruppe der New Lacanian School (NLS*). Sie ist damit Teil einer der sieben Schulen, die in einer direkten Folge der Lehre von Dr. Jacques Lacan stehen (AMP)*. Das Freudsche Ding Österreich ist Teil einer internationalen Gemeinschaft lacanscher Orientierung und widmet sich der einzigartigen Bildung von Analytikern sowie der Forschung im Bereich der Psychoanalyse, welche die aktuellen Symptome und das Genießen des zeitgenössischen Subjekt in Klinik und Kultur berühren.

Die zentralen durch die Schule garantierten Säulen dieser Bildung sind:

  • das Verfahren der Passe – ein Verfahren, durch das jemand, der von dem Ende seiner persönlichen analytischen Erfahrung vor anderen zeugen kann, sich als Psychoanalytiker*in bezeichnet,

  • die Arbeit in kleinen Gruppen, die Jacques Lacan Kartelle* nannte, in denen mit Hilfe der Arbeitsübertragung eine persönliche Ausarbeitung psychoanalytischen Wissens zum Vorschein kommt,

  • die eigene analytische Erfahrung sowie die kontinuierliche Erfahrung der Supervision der klinischen Praxis.

Die Arbeitsorte des Freudschen Dings Österreich sind für alle zugänglich und unterteilen sich im Wesentlichen in vier Bereiche:

das Laboratorium*, das als ein klinisches Forschungs- und Ausarbeitungszentrum für ein Wissen fungiert, welches das Themas des aktuellen Kongresses der NLS* anvisiert;

die Kartellarbeit*, in der unterschiedlichste Fragestellungen zum Tragen kommen, die von Mitgliedern eines Kartells, das um einen Titel herum gegründet wurde, ausgearbeitet werden;

der Espace Jeunesse*, in dem sich junge Menschen treffen, die Interesse an der lacanschen Orientierung haben, um mit ihrer Bildung zu beginnen;

und die Bibliothek* des Freudschen Dings, die zum einen eine echte psychoanalytische Bibliothek ist und zum anderen als eine Trägerin von Veranstaltungen für die Psychoanalyse in der Stadt fungiert. Im Rahmen dessen werden Gäste eingeladen, von denen wir zu lernen können und die mit Psychoanalytiker*innen ins Gespräch kommen.

Wenn sie mehr über Das Freudsche Ding Österreich wissen wollen, dessen Aktivitäten begleiten oder entdecken wollen, besuchen sie uns auf unserer Homepage.

Wenn Sie Lust bekommen haben, an der einen oder anderen Stelle des Freudschen Dings einzutauchen und etwas mehr von der lacanschen Orientierung zu erfahren, schreiben Sie uns einen Brief*, ein Mail*, eine Nachricht*, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Satzungen

Hier* finden Sie die Statuten des Vereins.

Programm